Wir sind ein Völkchen

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...und jetzt "Bürgerhausfunk" von uns, für uns! Und vielleicht auch für Sie?
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Montag, 21. November 2011

Ahag

Die Ahag war eine Baugesellschaft in Aktien zur Errichtung von Bauten aller Art, insbesondere Industrie- und Siedlungsbauten in eigenem und fremden Namen.



Sie wurde gegründet 1872 als Allgemeine Häuserbau Actien-Gesellschaft in Berlin, 1924 in Allgemeine Häuserbau AG von 1872 umbenannt. Seit dem 1.10.1926 firmierte sie unter: Allgemeine Häuserbau AG - Adolf Sommerfeld, seit dem 2.6.1933 Allgemeine Häuserbau-Actien-Gesellschaft und seit 1937 Firmierung unter Ahag Allgemeine Häuser- u. Industriebau-AG. Beteiligungen (1943): 1. Fea-Werke GmbH, Schneidemühl; 2. Ostbau Gesellschaft für Eisenbeton- und Tiefbau mbH, Berlin; 3. Siedlungs-Gesellschaft mbH Klein-Machnow, Berlin; 4. Haus und Heim Wohnungsbau-AG, Berlin.

Für das Zehlendorfer Schnellbahnbau-Konsortium baute die Gesellschaft 1929 die Untergrundbahnstrecke Thielplatz - Zehlendorf-West mit den drei Bahnhöfen Oskar-Helene-Heim, Onkel Toms Hütte und Krumme Lanke.

Und: Die Ahag baute auch unsere Bürgerhaussiedlung, nicht nur die in Kleinmachnow.
Dem Baumeister Adolf Sommerfeld hat die Gemeinde Kleinmachnow eine Seite mit Bild der dortigen Bürgerhaussiedlung gewidmet, da er die Siedlung dort baute. Ob Sommerfeld noch persönlich unsere Bürgerhaussiedlung entwarf, dies weiss ich nicht. Gebaut wurde unsere Siedlung 1935 - 1936 aber in seinem Stil:

http://www.kleinmachnow.de/staticsite/staticsite2.php?menuid=276&topmenu=3

Es gibt auch an anderen Stellen im Netz viel über ihn zu lesen und es gibt auch ein Buch über ihn.

1950 gab es die Berliner Wertpapierbereinigung, 1952 das Konkurs- bzw. Vergleichsverfahren, 1957 wurde die Ahag von Amts wegen gelöscht.

So wurde diese Aktie zum Nonvaleur, zum "Muster ohne Wert".
Aber von unserer Siedlung kann man das nicht sagen, unsere Häuser gibt es noch immer.

Donnerstag, 10. November 2011

Da sind wir nun im Netz, die aus der Bürgerhaussiedlung!

Von 1935 bis 1936 baute die AHAG eine Siedlung mit ca. 220 Einzel- und Doppelhäusern (Typenhäusern) zwischen Hildburghauser Str. und Apoldaer Str. in Lankwitz. Damals kosteten die kleinen Typenhäuser auf den kleineren Grundstücken etwa 4600 Reichsmark.
Die beiden grössten Grundstücke mit Zweifamilienhäusern waren für die beiden Töchter des seinen Grundbesitz verkaufenden Bauern bestimmt, es war wohl der Herr Zietemann. Urbar gemacht wurde der Boden nördlich des Jenbacher Weges erst nach 1912 - 1913.

Da wohnen wir nun, viele Familien seit 1936, einige in späteren Jahren zugezogen, und sind eine alte, gewachsene Nachbarschaft zwischen Marienfelde und Lichterfelde Ost.

So ist das bei uns:








Naja, die Strassen sind leider nicht in gutem Zustand.